Mehr Jugendtrainer für den Fußball: Wir suchen Mitmacher für die nächste Generation.
Mehr Jugendtrainer für den Fußball: Wir suchen Mitmacher für die nächste Generation.
Die Kinder wollen kicken – doch ohne Trainer geht es nicht. Bei uns entscheidet sich, ob die nächste Generation auf dem Platz steht oder am Spielfeldrand bleibt.
Auf den Sportplätzen in der Region spielt sich Woche für Woche ein vertrautes Bild ab: Kinder rennen dem Ball hinterher, lachen, feiern Tore und lernen nebenbei Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen. Der Jugendfußball ist für viele Familien ein fester Bestandteil des Alltags. Gleichzeitig kämpfen wir mit einem Problem, das kaum sichtbar ist, aber alles entscheidet: Es fehlen Jugendtrainer.
„Wir haben Kinder, wir haben Teams, wir haben Plätze. Aber wir brauchen Menschen, die anleiten, begleiten und einfach da sind. Der Engpass liegt nicht bei den Jugendlichen, er liegt bei den Erwachsenen.“
Trainer sein heißt nicht „Profi sein“
Viele Interessierte zögern, weil sie glauben, man müsse selbst höherklassig gespielt haben. Doch genau das ist ein Irrtum. Für den Einstieg zählt weniger die perfekte Technik, sondern Verlässlichkeit, Geduld und der Wunsch, Kindern etwas mitzugeben.
Wer Jugendtrainer wird, organisiert nicht nur Übungen, er prägt Erlebnisse. Er sorgt dafür, dass ein schüchternes Kind sich traut, laut „Hier!“ zu rufen. Dass aus einer Gruppe Einzelner ein Team wird. Und dass Niederlagen nicht als Scheitern, sondern als Lernmoment verstanden werden. Im besten Fall entstehen daraus Freundschaften, Selbstvertrauen und ein gesundes Verhältnis zu Leistung.
Kleine Zeit, große Wirkung.
Der Zeitfaktor wirkt für viele wie eine Hürde. Dabei lässt sich Trainerarbeit oft flexibel gestalten: Co-Trainer-Modelle, rotierende Aufgaben oder Unterstützung durch Elternteams entlasten.
„Man muss nicht alles allein stemmen“. Wer einmal pro Woche Training übernimmt oder am Wochenende unterstützt, ist bereits ein Gewinn. Besonders gesucht werden Trainer, Co-Trainer, Betreuer.
Unterstützung statt Überforderung
Wir von der SG wissen: Ehrenamt braucht Rückhalt. Deshalb bieten wir Einarbeitung, Material, Mentoren und Fortbildungen an. Lizenzen werden häufig vom Verein bezahlt. Der Einstieg kann niedrigschwellig sein und wer mehr will, kann sich Schritt für Schritt entwickeln.
Gleichzeitig verändert sich der Jugendfußball: weg vom reinen Ergebnisdenken, hin zu Ausbildung, Bewegung und Spaß. Gerade dafür braucht es Trainer, die nicht brüllen, sondern begleiten. Die nicht nur Talente fördern, sondern alle Kinder mitnehmen.
Warum es sich lohnt?!
Jugendtrainer werden oft unterschätzt, dabei ist es eine Rolle mit unmittelbarer Wirkung. Wer Kindern Training ermöglicht, schafft echte Perspektiven: sportlich, sozial, manchmal sogar schulisch. Viele Jugendliche finden über den Verein Halt, Struktur und Zugehörigkeit. Ein Trainer ist nicht selten der Erwachsene außerhalb der Familie, der konsequent ermutigt.
Und auch für die Trainer selbst entsteht etwas: Gemeinschaft, Sinn, Anerkennung und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Wer einmal erlebt hat, wie ein Kind nach Wochen zum ersten Mal einen Pass richtig spielt und stolz strahlt, weiß, warum dieses Ehrenamt nicht „nur“ ein Hobby ist.
Aufruf an alle, die Fußball lieben oder Kinder stärken wollen.
Wir suchen nicht die perfekten Taktikfüchse. Wir suchen Menschen, die Verantwortung übernehmen, ohne perfekt sein zu müssen. Menschen, die sagen: „Ich probiere das aus.“ Ob ehemalige Spieler, Eltern, Studierende, Berufstätige oder Quereinsteiger. Gebraucht werden alle, die Zeit und Herz investieren können.
Denn am Ende ist es simpel: Ohne Jugendtrainer kein Jugendfußball. Und ohne Jugendfußball verliert der Verein nicht nur Teams, er verliert Zukunft.
Kontakt: André (0172 2178788) oder David (0151 15343905), Jugendleitung der SG WBO.